Brücken bauen – Errichtung einer deutsch-polnischen Schulpartnerschaft

Kooperation zwischen dem Berufskolleg für Technik und Gestaltung in Gelsenkirchen und dem Berufsbildungszentrum an der Schule für Mechanik in Swidnica, Polen

 

Besuch der polnischen Schüler in Gelsenkirchen vom 28.11.2010 bis zum 04.12.2010

Schulleiter Volker Kleebaum, die Organisatorin des Treffens, Zenobia Rahmfeld, und Peter Priebitz (KFZ-Abteilung) begrüßten zwei Schülerinnen, acht Schüler und die Lehrerinnen Anna Forys-Musik und Joanna Sajdak am 29.11.2010 in den Räumen des BTG. Eine Woche lang waren die polnischen Gäste bei uns in Gelsenkirchen.

 

In die Wege geleitet hatte dieses Treffen Oberstudienrätin Zenobia Rahmfeld, die bereits mehrfach am BTG deutsch-polnischen Schüleraustausch ermöglichte.

 

Einige der polnischen Schüler konnten neben Englisch sogar die deutsche Sprache. Dies ist ein Verdienst der beiden Lehrerinnen, die selbst schon in Deutschland gelebt haben und unter anderem Deutsch unterrichten. Die Gäste nahmen zunächst teil am Unterricht der KFZ-Abteilung und konnten als Highlight verschiedene Gelsenkirchener KFZ-Werkstätten besuchen, unter anderem die Werkstätten der Gelsendienste und der BOGESTRA, deren Berufsschüler am BTG ausgebildet werden. Auch die Firma Kläsener sowie Toyota Glückauf zeigten sich offen für die Besucher.

KFZ-Abteilungsleiter Peter Priebitz: „Die Kooperation mit KFZ-Betrieben ist für unsere Ausbildung enorm wichtig.

 

Diese Form der Ausbildung kennt man in Polen so nicht. Außerdem hat unsere KFZ-Abteilung in den vergangenen Jahren regelmäßig Schüler-Austausch mit Frankreich durchgeführt, und zwar unter Leitung von Lothar Rohrbacher, der auch heute noch privaten Kontakt zum französischen Kollegen pflegt. Als Weiterbildung können unsere Berufsschüler auch die Zusatzqualifikation Europa-Assistent im Handwerk erwerben, zu der ein drei Wochen dauerndes Praktikum in einem ausländischen Betrieb gehört. In einer globalisierten Welt sind die Handelswege anders. Entfernungen, die früher unüberwindbar oder zu aufwändig waren, sind geschrumpft. Da KFZ-Betriebe zunehmend Autos im- und exportieren, sollten junge Menschen im KFZ-Beruf offen für das benachbarte Ausland sein. Gerade Osteuropa bietet hier Chancen.“ Berufsschulunterricht in Form des Dualen Systems – also die Kooperation von Betrieben und schulischem Unterricht existiert in Polen nicht. Dort besuchen die Schüler entweder eine berufsorientierte Schulform, die nach drei Jahren zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führt, oder eine Oberstufe, die unserem allgemeinbildenden Abitur ähnelt. Zeit für Unterhaltung blieb natürlich auch. So besuchten die Schüler die Essener Motorshow, die Firma Adam Opel AG Bochum, das Weltkulturerbe Zollverein und … verschiedene Weihnachtsmärkte. Volker Kleebaum fragte zum Abschied: „Was war am interessantesten?“ Einer der Gast-Schüler machte Zenobia Rahmfeld und Peter Priebitz ein dickes Lob: „ Alles!

  • Frau Zenobia Rahmfeld erklärt
  • Peter Priebitz erklärt
  • Toyota-Glückauf
 

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