Mein Schüleraustausch -  Besuch in Swidnica, Polen.

Ein Bericht von Tugce Acar (Informationstechnische Assistentin, Jahrgangsstufe 13)

Vom 15.09.12 bis zum 22.09.12 nahm ich an dem Schüleraustausch "Swidnica" in Polen teil.
Mein Interesse wurde durch unseren Klassenlehrer Christoph Hense geweckt und ich bin sehr dankbar dafür, dass er mich darauf angesprochen hat, die Gruppe zu begleiten, die vorwiegend aus Berufsschülern des Ausbildungsverbundes E.ON bestand.

Auf der Hinfahrt war ich sehr aufgeregt und hatte viele Fragzeichen im Kopf. Es war der erste Schüleraustausch in meinem Leben, an dem ich teilnehmen durfte. Wir kannten die Austauschschüler nicht und wussten überhaupt nicht, wie das Ganze ablaufen sollte -  jedoch -  kann ich den Austausch nach Polen nur empfehlen.

Die Hinfahrt dauerte ungefähr zwölf Stunden.
Der Aufenthalt in der Jugendherberge war sehr angenehm und die polnische Küche ist einfach köstlich. Auch die Besichtigung des Toyota Werkes und die Stadtführung in Wroclaw waren sehr interessant.

 

Projekt LED-Würfel -Verständigung leicht gemacht

Mit den Austauschschülern verbrachten wir tagtäglich unsere Zeit. Durch das Treffen in der Partner-Schule kamen wir mit den polnischen Schülern das erste Mal richtig ins Gespräch.
Es waren auch Schüler dabei, die ein bisschen Deutsch konnten. An den Projekttagen hatten wir die Aufgabe, einen LED-Würfel  zu bauen und mussten uns in Zweier-Gruppen aufteilen. Mein Partner war "Konrad". Zum Glück konnte er Deutsch und somit fiel mir das Erklären der Funktionsweise eines Würfels sowie das Löten sehr leicht. 

Die restlichen Schüler kommunizierten in Englisch und teils in "Zeichensprache", falls man sich gar nicht verständigen konnte. Wir hatten eine Menge Spaß und ich denke,dass es uns allen durchaus gelungen ist, den Würfel herzustellen und dabei für internationale Verständigung zu sorgen.

Auch die Besichtigung in Kreisau und daraufhin der Grillabend mit den Austauschschülern waren einzigartig. Außerdem besuchten wir noch ein Eisenbahnmuseum und die Firma Toyota. 

Leider ging diese schöne Zeit sehr schnell vorbei. Der Abschied fiel mir ziemlich schwer, obwohl ich mich auch wieder auf Zuhause freue. Wenn ich jetzt zurückblicke, kann ich nur sagen, dass es das Beste ist, was einem Schüler je passieren kann. Ich denke, dass durch diese Fahrt viele Vorurteile aus dem Weg geräumt wurden. Ich bin so froh, dass ich an diesem tollen Austausch teilgenommen habe.

Hätte ich die Gelegenheit ein zweites Mal dorthin zu fahren, so wäre mein Hauptbeweggrund die Gastfreundschaft, Kontaktbereitschaft und die Offenheit der Polen.

Vielen Dank für dieses wertvolles und unvergessliches Erlebnis.

Tugce Acar, CI13V1

 

Ergänzung: Die Firmen  E.ON und Vaillant stellten insgesamt 11 Berufsschüler frei, die ohne Urlaub zu nehmen, an dem Austauschprojekt teilnehmen konnten. Genauere Informationen hierzu folgen in den nächsten Tagen noch unter der Rubrik Pressebericht. Als weitere Lehrer des BTG begleiteten uns Hans-Jürgen Mochalski und die ehemalige Lehrerin Zenobia Rahmfeld, die seit drei Jahren die Austauschprogramme organisierte und nun "den Staffelstab" an mich übergeben hat. Wir erwarten die polnischen Schüler bei uns in Gelsenkirchen im Dezember 2012.  Zum ersten Mal waren unsere Schüler zu Besuch in Swidnica, weil ein Austausch organisatorisch für  Berufsschüler nicht so leicht über die Bühne geht wie bei Vollzeitschülern.

Wir danken dem Leiter der Elektrotechnischen Ausbildungswerkstatt Dirk Lewald für die tatkräftige Unterstützung durch den Ausbildungsverbund E.ON.

Christoph Hense (Dipl. Ing. für Elektrotechnik und Lehrer am BTG)

 

Text auf der Homepage veröffentlicht von Sieglinde Jeske, weitere Infos siehe Pressebericht

Fotos: Hans-Jürgen Mochalski

Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com