• Schulleiterin Beate Schweiger und Özgür Gazioglu inmitten türkischer Gäste
Gelsenkirchen, 16.05.2016. Eine türkische Besuchergruppe informierte sich am BTG Gelsenkirchen über Unterricht in Metallverarbeitung und Maschinentechnik. Die Kommissarische Schulleitung Beate Schweiger und Abteilungsleiter Özgür Gazioglu begrüßten die Gäste aus der Stadt Amasya. Diese nahmen teil am EU Programm Erasmus + , das in den Jahren 2014-2021 lebenslanges Lernen international fördern soll.

Die türkische Delegation bestand aus Unternehmern, drei Ingenieuren der Firma Silverline, Studenten und Schülern. Im Rahmen des EU-Programmes Erasmus + fördert die EU lebenslanges Lernen, damit Arbeitslosigkeit möglichst nicht entsteht. Deutsche Bildungsstätten können auf der Internetplattform Erasmus + nach einer ausländischen Organisation recherchieren. Als Suchende können sich dort eintragen Vereine, Firmen, Universitäten oder Schulen, wenn sie sich für Weiterbildung im Beruf  einsetzen. Zwingend erforderlich ist ein Praktikum in Betrieben oder einem beruflichen Bildungszentrum. In diesem Fall erfolgte das Praktikum  beim beruflichen Bildungszentrum Nies in Dorsten, das sich auf CNC, CAD und Holztechnik spezialisiert hat. Tekin Dagdelen betreute die Gruppe als Dolmetscher und organisierte die Unterkunft in Dorsten. 

  • Schulleiterin Beate Schweiger und Özgür Gazioglu inmitten türkischer Gäste

 

 

Duale Ausbildung

Metallabteilungsleiter Özgür Gazioglu führte die Praktikanten durch die Berufsschul-Fachräume, in denen CAD (technische Konstruktion und Zeichnen am PC), Steuerungstechnik und  CNC-Unterricht erfolgen. Die Gruppe besichtigte auch die Werkstätten für mechanische  Metallbearbeitung. Bestaunt wurde wieder einmal das duale Bildungssystem,  das in Deutschland betriebliche und schulische Berufsbildung kombiniert und nur in wenigen Ländern so praktiziert wird. Lehrer Özgür Gazioglu:"Der Erfahrungsaustausch war in jedem Fall für beide Seiten sehr interessant." 

Im Rahmen des EU-Programmes Erasmus Plus fördert die EU lebenslanges Lernen, damit Arbeitslosigkeit möglichst nicht entsteht. Deutsche Bildungsstätten können auf der Internetplattform Erasmus Plus nach einer ausländischen Organisation recherchieren. Als Suchende melden sich dort Vereine, Firmen, Universitäten oder Schulen, wenn sie sich für Weiterbildung im Beruf  interessieren und  Projektpartner suchen.  Denn zwingend erforderlich ist ein Praktikum in Betrieben oder einem beruflichen Bildungszentrum. In diesem Fall erfolgte das Praktikum  beim beruflichen Bildungszentrum Nies in Dorsten, das sich auf CNC, CAD und Holztechnik spezialisiert hat.  Vom 28.4.-18.5.14 betreute Tekin Dagdelen  die Gruppe als Dolmetscher und organisierte die Unterkunft in Dorsten.

Erasmus Plus und Inklusion

Dieses mit EU-Finanzen geförderte  Programm für die Weiterbildung hat als Ziel lebenslanges Lernen und  soll die Bereitschaft zum Arbeiten im Ausland erhöhen. Außerdem intensiviert es  internationale Zusammenarbeit  und der Ausbilder. Das EU-Programm unterstützt und ergänzt also die Berufspolitik  der teilnehmenden Staaten. Auch Schwerbehinderung, z.B. aufgrund eines Unfalls,  soll kein Hindernis für Berufstätigkeit sein. Inklusion ist daher ein Ziel des Förderprogramms. Ansprechpartner für die Förderanfragen vor Ort sind beauftragte nationale Agenturen.

Dorstener Bildungszentrum Nies

Kurz noch Infos zum Träger: Das Bildungs-Centrum Nies baut auf  zwanzigjährige Erfahrung in der Weiterbildungsbranche. Seit Jahr 2010 nimmt der Bildungsträger Nies aktiv an dem Programm teil. Die Werkstatt des Bildungs-Centrums ist nach dem neuesten Stand der technischen Entwicklung eingerichtet, so dass die Lehrgänge den heutigen Anforderungen des Arbeitsmarktes entsprechen und auch Inklusion praktiziert wird. Angeboten werden unter anderem die Lehrgänge CNC-Metalltechnik, CAD Grundlagen und Holztechnik

 

http://www.bildungscentrum-nies.de/

http://www.erasmusplus.de/

 

Sieglinde Jeske, BTG, 20.05.14

 

Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com